Montag, 2. Juni 2014

Tag 2 - Trennung - auf nach Zubiri

Rückblick und weiter gehts

Unser Bett war echt günstig mit nur 6 Euro die Nacht. Allerdings war schnell klar warum. Mit dem Flair eines Lazarettes von 1915 war der Schlafsaal mit über 100 Leuten gut belegt.
Dafür war er sauber und die Leute haben im Duett geschnarcht. Ein Orchester in Reinkultur beim Stimmen.
Der gestrige Tag war extrem. Den endgültigen Gipfel hatten wir erst 5km vorm Ziel erreicht. Wer glaubt 1300m Aufstieg sei heftig, muss erst mal 500m bergab gehen. Das war die Hölle. Die ausgebrannten Muskeln, welche bei jedem Schritt Bremsen mussten, völlig überlastet. Kurz vorm Ziel kamen dann erste Anflüge von Krämpfen und die letzten 100m waren die schlimmsten meines Lebens.



Licht aus war um 22:00h , wecken um 6:00. Also fast streng mit den Hühnern, wobei letzteres gab es da nicht oder nicht mehr. Würde mich nicht wundern wenn ein entnervter Morgenmuffel die gemeuschelt hat.
Leider ist die Gruppe sehr inhomogen. Während alle schon um 6:30 zum Frühstück waren und um 7:15 abmarschbereit, kam ich grad aus dem dem Bad....Ich habe den Schlafsaal als letzter verlassen. Der Gedanke mich diesem Massenrennen um das Bad und zum nächsten Ziel anzuschließen ist mir ein Greul.
Ich Frage mich immer mehr ob es sinnvoll ist gemeinsam zu gehen oder doch besser jeder für sich.
Alleine nur die Unterschiede zwischen mir und Katja sind extrem. Ich möchte laufen wenn ich Lust habe, soweit wie es der Körper zulässt....ohne Ziel...in Ruhe und Musse. Sie möchte am besten um 7 auf die Piste und alles genau planen. Wann, wie, wo ist die nächste Kreuzung, Unterkunft, was kostet diese, wo hat es die nächste Waschmaschine, wie weit gehen wir und überhaupt auf jeden Fall mit der Gruppe. In meinen Augen ist das alles völlig bedeutungslos.

Heute Morgen sind wir um 08:30 los in den nächsten Ort Proviant besorgen. Während alle laufen wollen, brauche ich erst mal ein Frühstück um den Tag mit Ruhe beginnen zu lassen. Also sind wir auf meinen Wunsch hin in ein Kaffee eingekehrt. Aber während ich beim letzten Schluck Kaffee das hier Tippe, stehen alle schon ungeduldig draußen und warten darauf wann ich endlich komme. So schön das Pilgern mit Leuten und guten Gesprächen ist, so sehr ist dieser Gruppenzwang für mich Stress pur.
Entsprechend habe ich das jetzt beendet und Sebastian mitgeteilt das ich nicht mitgehe und noch einen Kaffe trinken werde. Wir treffen uns in Zubri eventuell wieder, so ich denn mit meinen m
üden Knochen soweit komme. Wenn nicht kehre ich vorher ein. Eben genau sowie von Anfang an geplant und kommuniziert. Mir ist egal wann ich wo bin. Das völlig ohne jeden belang.
Katja ist bei der Gruppe geblieben - zur Not hat Sie Ihr Flugticket und wir treffen uns in Santander am Flughafen wieder.
Der letzte Kaffee in absoluter Ruhe und ohne genörgel und Druck schmeckt plötzlich doppelt so gut.







Solche Schilder machen Mut. Fast da....

KM - keine Ahnung, gefühlt km 598

Ich bin mir meinen Kräften völlig am Ende. Schon heute Morgen nach den ersten drei km in dem Kaffee, hatte ich das Gefühl das meine Akkus so leer sind wie die meines Handys.
Der Weg hierher war Super. So gut wie keine Menschenseele weit und breit. Wobei ich zugeben muss, das das Pilgern ohne ablenkende Gespräche deutlich schwieriger ist.
Meine Beine fühlen sich mittlerweile an wie Blei. Irrigerweise ist die Kondition noch lange nicht am Ende. Selbst auf Steigungen erreicht der Puls nur Spitzen von 115 Schlägen, aber die Muskulatur.....

Eben hatte ich eine Steigung von Ca.  1,5 km. Wo ich gestern noch ohne mit der Wimper zu zucken hochgezogen wäre musste ich jetzt alle 10min kurz stehen bleiben.
Gerade eben ist  Pilgerpärchen ist an mir vorbeigezogen und hat mich mitleidig angeschaut. Der Rest der Pilgerschar ist schon weit voraus. Allerdings reisten diese wie viele andere nur mit leichtem Rucksack und nutzten den Gepäcktransportservice, wie mittlerweile so viele.
Das käme für mich nie in Frage, genauso wenig wie das Angebot eine Etappe auszusetzen und mit dem Bus zu fahren um den Geschwindigkeitsunterschied der Gruppe auszugleichen. Ich werde meinen camino bestreiten, jeden verdammten einzelnen Meter, egal wie lange ich brauche.







Jetzt nach ich erst einmal ausgiebig Pause mit einem Franzosen und seinem Esel Jeanny Jean, ohne mir nach 15min darüber Gedanken machen zu müssen ob meine Muskeln kalt werden.

18:30 Ankunft in Zubiri

Sterben

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19:30 Zubiri - Rückblick



Offenbar war ich der letzte Pilger der in Zubiri angekommen ist. Die letzten 3km bergab waren die Hölle. Die einzigen Wegbegleiter auf der Tour waren nur noch Jaque mit seinem Esel Jeanny-Jean. Irgendwie haben wir uns andauernd gegenseitig überholt, Bis kurz vor Schluss. Ich, weil ich immer mehr Pausen machte, Jaque weil Jeanny ihrem Ruf alle Ehre machte und Ihren eigenen Dickkopf hatte. 3x musste ich mich seitlich hinter Sie stellen und mit den Armen wedeln um Sie zum Weitergehen zu animieren.
Die Leute im Dorf haben mich dann auch alle ziemlich Mitleid erregend angesehen. Jaque war schon im Dorf und die Attraktion - bis ich kam.....
3km vor Zubiri wo ein Herberge sein sollte, war keine. Es mag auch sein das ich unterwegs halluziniert habe, oder ich hätte abbiegen müssen oder ich daran vorbei lief ohne Sie zu sehen......Irgendwann, wenn es an die Substanz geht bekommt man einen Tunnelblick. Ich weis nicht ob das am camino liegt oder Zufall war, doch als ich kaum noch weiter konnte, stand ich plötzlich vor einem Stoppschild auf dem Stand "dont stop walking".


Kurze Zeit später als ich wieder nicht mehr konnte, riss plötzlich die Wolkendecke auf und die Sonne kam raus. Der Anblick des Weges war Wunderschön und die Sonnenstrahlen gaben meinen müden Muskeln wieder Kraft.
Wieder ein Stück weiter als die Beine wieder schwer wie Blei wurden und jeder einzelne Muskel und Gelenk schmerzte kam Jeanny-Jean plötzlich von hinten...



500m vor Zubiri verließen mich dann die letzten Kräfte. Obwohl es immer noch Steil bergab ging war der Weg sehr gut begehbar. Trotzdem konnte ich kein Fuß mehr nach vorne setzten, wie ein Mulli das sich nicht traut den Abhang hinunterzugehen scharrte ich mit den Füssen. Ich stand einen Augenblick da und setzte mich ohne den Rucksack abzunehmen mitten auf dem Weg. Ich sass dort bestimmt eine Viertel Stunde - und da war es wieder das nächste Zeichen, das mir die Kraft gab aufzustehen und weiterzugehen. Nur diesmal war es nicht Jeanny-Jean die schon im Dorf war auf das ich blickte, sonder eine Horde Geier die über mir kreisten.
Ok, es können auch Adler gewesen sein. Aber ich bin kein Ornithologe, von daher waren es Geier - Basta.











Als ich dann durch gefühlt Tausend mitleidigen Blicken zum Refugio ging, bekam ich noch ein Zimmer. Ich weiss nicht ob mir mein Blick dermaßen entsetzlich entgleist ist, aber die Dame schaute mich plötzlich total entgeistert an, fuchtelte wild mit den armen rum und rannte weg. Da stand ich nun allein und verlassen vor einer gefühlt ewig langen Treppe in den ersten Stock.....Ein Mordanschlag hätte nicht wirkungsvoller sein können.

Jetzt 2h später lebe ich langsam wieder - ein wenig.

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Sonntag, 1. Juni 2014

Tag 1 - Der Aufbruch in St. Jean Piet de Port

08:00 Und los gehts


Endlich ist es soweit. Wie ein Vieh das zur Schlachtbank geführt wird, freu ich mich schon auf 20 km nonstop Steigung, Von aktuell 150m auf fast 1500. Und weil das so Lustig war auch gleich wieder runter auf 900m


Aber erst einmal gibt es ein Frühstück.

Es ist schon interessant welche Leute man hier trifft. Da war die Australierin, die extra die Höhenetappe noch einmal lief, da Sie diese bei Ihrem ersten camino auslassen musste. Oder die beiden Holländer die mit dem Fahrrad aus Rotterdam nach Santiago Reisen.




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Höhenmeter 770 

Pause nach 2,5h Aufstieg. Ungefähr 8km haben wir gepackt. Vorstellen kann man sich das wie die Serpentinen in KH auf den Kuhberg hoch - das Steilstück - aber läppische 20km lang....Noch passt alles.






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KM 12

Die Steigung nimmt einfach kein Ende. Wir sind nun seit geschlagenen 5h unterwegs am laufen Mitten in den Wolken. Die Sicht beträgt grad mal 20m. Man kann zwar andere Pilger hören aber nicht sehen. Trotzdem ist es hier beeindruckend schön.

Wenn wir heute Abend WLAN haben lade ich noch Bilder hoch.
Bei der letzten Pause haben wir Sebastian kennen gelernt, einen Studenten aus Krefeld der uns ein Stück begleitet.
Langsam merk ich wie die Kräfte nachlassen. Die Pausen werden häufiger und der Wasserverbrauch ist exorbitant.




KM 18

Wie befürchtet bin ich nass bis auf dir Haut. Allerdings hat der ausbleibende Regen weniger damit zu tun....
Mittlerweile sind wir am Gipfel und es geht weitestgehend Eben weitet. Unsere Gruppe ist auf 5 Leute mittlerweile gewachsen. Ein Südkoreaner und Texaner haben sich noch angeschlossen. Gott qualmen mir die Socken.....

Auch die Wege werden immer schwieriger zu gehen. Der Regen der letzten Tage macht sich spürbar bemerkbar.

Hape's Feuerwehrbrunnen 





19:30 Ankunft 

Sterben. Der Abstieg war die Hölle. Ich will nur noch sterben.....







Samstag, 31. Mai 2014

Anreise

05:00 Los gehts 


Je 14,5 kg Gewicht pro Rucksack - wo auch immer die herkommen plötzlich. Der ist definitiv über Nacht schwerer geworden. Jetzt geht's erst einmal per Bus zum Hbf Darmstadt und dann per S-Bahn zum Hbf Frankfurt. Von dort weiter schlafen mit dem TGW.

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Erwartungen

Eine Zugfahrt die ist gemütlich, eine Zugfahrt die ist schön, eine Zugfahrt die ist langweilig.....



Ich glaube unser Zugabteil besteht zu einem Drittel aus Pilgern. Wenn man die Leute beobachtet, scheinen deren Motive so unterschiedlich wie Ihr Alter, Herkunft oder Ihre Herangehensweise an die Reise.
Und der Zug ist voll, voll mit Pilgern aller Arten.
Da sitzen z.B. ein Herr mit 2 Damen - alle um die 55 und die ca. 40jährige Tochter. Kleine Rucksäcke, Picollo zum Auftakt, Designerklamotten, teure Uhr und ein Pilgerführer. Alle 4 scheinen sehr ausgeglichen zu sein und in Ihrer inneren Mitte. Für diese scheint der Tripp ein Abenteuer auf Hohem Niveau, so wie andere der Ausflug in ein Sternerestaurant. Zwischendurch gab es Erdnüsse, plötzlich Stand da ein Teller mit Partytomaten, geschnittenen Äpfeln, aufgeschnittenen Brot, Käse und Fleischwurst....das nenne ich Pilgern. Allerdings frag ich mich gerade ob in deren kleinem Rucksäcken auch noch was anderes ist ausser Essen.....



Weiter vorne eine Gruppe mit gigantischen Rucksäcken und Zelt. Wenn ich überlege, das ich auch ursprünglich darüber nachdachte eines mitzunehmen....Irgendwie tun mir die Leute Leid, mit Ihren geschätzten 20kg auf dem Rücken. Alle wirken hektisch und leicht genervt. Was diese Leute wohl an Erwartungen haben ?
Hinter uns sind zwei bildhübsche junge Frauen zugestiegen und nur am giggeln. Interessanter Weise drehte sich das Thema nicht um Jungs sondern um ein Gespräch mit einem Moslem welches Sie wohl vor kurzem hatten, sowie die Unterschiede Ihrer Glaubensrichtungen. Überhaupt schienen diese nur Gott als Thema zu kennen....da sag noch mal einer die Kirche habe keinen Nachwuchs.

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18:00 fast geschafft


Bayone - 11 1/2h Zugfahrt. Ein kleines Städtchen. Typisch Französisch und voller Pilger die nach St. Jean Piet du Port wollen. Offenbar fährt nicht wie gedacht die Bahn dort hin sondern ein Bus. Wir sitzen jetzt in einem bis zum letzten Platz ausgebuchten Reisebus und am Bahnhof stehen immer noch rund 30 Pilger. Keine Ahnung was die jetzt machen.
Gut das wir so geplant haben das wir nich in die Hauptströme geraten. So sollte es kein Problem sein in dem vermutlich völlig überlaufenen St. Jean Port du Port eine Übernachtungsmöglichkeit zu finden....

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19:30 Ankunft

Endlich da. St. Jean Piet du Port. Mit unzähligen anderen Pilgern und dem erwarteten Dauerregen.



Leider gingen Katja ein Schuh kaputt. Natürlich gibt es weit und breit kein Schuhmacher. Erst einmal ein Bett besorgen. Kurzerhand entschieden wir uns heute Abend ein eigenes 2 Bett Zimmer zu nehmen mit Frühstück (€30,-) und ab Morgen in den Pilgeralltag einzutauchen.



Anschließend ging's noch mal ins Städtchen - und äh da war doch noch was ? Ahja der Stempel im Pilgerpass muss noch her. Glücklicherweise hatte das Pilgerbüro noch geöffnet und wir bekamen auch gleich noch eine Karte mit Wegbeschreibung für die erste Etappe.

Als wäre es ein Zufall hatte ich, bedingt durch die Hauruckation mit den Springerstiefeln,  2 Paar Schuhe dabei. So kann Sie ein paar von mir nehmen, bis Ihre repariert sind.

Morgen um 08:00 geht los zu Etappe 1.


Freitag, 30. Mai 2014

Der letzte Tag....

Das grauen hat einen Namen. Der letzte Tag vor der Abreise. Eigentlich sollte es "das letzte" heißen. Wochenlange Planungen, akribische Listen, unzählige Gedanken, alles perfekt vorbereitet und dann ist der da. Der letzte Tag. In der Theroie ist alles lange erledigt und man kann Ihn in Muße begehen und sich innerlich auf das bevorstehende einstimmen. Von wegen.

07:00 Aufstehen
Da war ja noch eine Liste mit ein paar Kleinigkeiten die ich noch besorgen wollte. Nichts besonderes. Badelatschen, ein Notizbuch, Oropax usw. Also so der Plan früh zum Real spaziert und der Tag ist frei.

Nun ist es aber so das ich mich an den Montag erinnerte und ich mangels Führerschein zu Fuss bei strömenden Regen 3,5km auf die Arbeit gelaufen bin. Dabei hatte ich die Möglichkeit meine neuen Trekkingschuhe bei Regen zutesten. Nun sollten man im allgemeinen davon ausgehen das addidas Trekkingschuhe - also Outdoorschuhe - mit irgendwas Gorotex ähnlichem nicht nur atmungsaktiv sondern auch halbwegs Wasserdicht sind. Waren Sie auch. Volle 2km.

Da aber für den Sonntag Dauerregen und arktische Temperaturen angesagt sind, muss die gesamte Packliste umgestellt werden. Nun hatte ich eh den Plan Waldlaufgeprüfte Sportschuhe als Reserve mit zu nehmen, allerdings der Gedanke in triefend Nassen Schuhen Stundenlang einen Berg hochzurobben gefiel mir irgendwie gar nicht. Also was tun ? Neue Schuhe ? Zu spät, zu teuer ! Alternativen ? Mhhh da waren doch noch die Springerstiefel von Andy. Ich kann mich gut erinnern das die irgendwann mal recht Wasserdicht waren. Eigentlich ein toller Stiefel. Gelenke perfekt geschützt, Rutschfest, 1a Stand, Geländetauglich, 2 kg schwer.... Autsch. Auch sehen die Sohlen übel abgelaufen aus. Noch dazu sind die gefühlt eine Nummer zu groß, was auch der Grund war warum ich mir überhaupt die wasserdichten adidas gekauft habe.

Also den Schuh anprobiert einmal um den Block gelaufen, perfekten Stand gehabt und perfekt blasenverdächtig im Schuh rumgerutscht. Mhhh ob da dicke Socken helfen ? Egal. Der Plan war gefasst. Ich starte mit meinen fast neuen 20 Jahre alten Springerstiefel aus zweiter Hand und nehme die adidas als Reserve mit.

09:00
Packen ich muss packen. Die Wohnung. Gott hier sieht es aus als hätte eine Bombe eingeschlagen und dann bekomme ich heute Abend schließlich Damen Besuch. Ich muss aufräumen. Putzen. Und was pack ich denn jetzt ein ? In den Pyränen ist es kalt und nass. Ich brauche einen Pulli. Gut das ich vorgeplant habe. Äh Moment , das ist mein bester Pulli der da bei den Packsachen liegt, den kann ich nicht mitnehmen. Außerdem braucht der ewig zum trocknen. Ich nehme eine Strickjacke. Ja perfekt. Nur welche. Die passt nicht zur Hose, die ist zu dünn, die zu weiß und die zu neu. Wobei soll ich wirklich 2 kg schwere Stiefel anziehen ? Aber der Regen. Gott sehen die Schuhe Scheiße aus. Die müssen zum Schuhmacher. Gut das im Real einer ist.
Nähzeug. Mist ich hab Nähzeug vergessen. Und was ist das. Das Voltaren ist fast leer. Und was ist wenn der wasserdichte Rucksack genauso wasserdicht ist wie die wasserdichten Schuhe ? Ich brauche Müllsäcke, Wiederverschließbare Gefrierbeutel ... Gott wo sind in diesem Haushalt die Sch... Müllsäcke.

11:00
Gut das der Real alles hat. Tolle günstige Badelatsche, toll günstige Kappen - nur leider nicht in meiner Größe. Egal wird trotzdem gekauft. Ich brauche ... oh Gott ich hab das Gefühl alles vergessen und übersehen zu haben.
Egal. Pullis. Hey die haben Jacken im Angebot die wie Pullis aussehen und noch dazu cool und noch dazu .... äh ne das letzte kann ich streichen. Natürlich nicht in meiner Größe. Aber da sind noch mehr, in groß und grün. Mhh. Giftgrüne Jacke auf militärgrüne Hose...egal nehm ich halt die blaue zu kleine. Seh ich zwar drin aus wie ne Presswurst aber egal.
Schuhmacher. Der Macht mir bestimmt in 10 min neue Sohlen. Als schwups hin und mich mit dem Schuhmacher angefreundet und ihn gefragt ob er Stiefel kurzfristig besohlen kann. Auf seine Rückfrage was ich denn unter kurzfristig verstehe habe ich dann kurz großzügig gelacht und im erklärt das eine halbe Stunde kein Problem für mich sein. Danach haben wir dann beide zusammen noch ein mal herzhaft gelacht und er erklärte mir das eine halbe Woche gerade so.......

Scheiße ich kann doch die Stiefel so nicht anziehen. Als vergessen wir die. Halt doch nasse Füsse bekommen.

13:00
Ich packe. Ich packe ein und dann wieder aus. Dann wieder neu ein und wieder um. Jeder Pilgerfüherer in dem steht das ein 35-40l Rucksack reicht sollte man gleich auf den Scheiterhaufen verbrennen. Ich habe einen 70l Rucksack + 10l top. Und der ist voll bis obenhin. Alleine ein Schlafsack nebst Isomatte, 2 Rollen Klopapier und ein Satz Schuhe. Man glaubt kaum was das für Raum einnimmt. Dann die 0,8 kg Hygiennemittel, die 0,7kg Arzneimittel.die noch immer ungeklärte Klamottenfrage.... die Technik....
Irgendwie hab ich es dann geschafft, der Rucksack war gepackt. Stolz wie Oskar komm ich nur auf 12,5 kg inkl. 15,l Wasser und Ersatzschuhen. Selbst wenn ich die Springerstiefel an den Nagel - sukzessive Rucksack - hänge und die Trekkingschuhe anziehe erreiche ich nur 13,5 kg. Ziel waren 12kg - passt also.

Die Springer, was mach ich nur. Mitnehmen, nicht mitnehmen. Ich entschied mich dann doch noch ein paar Schumacher anzurufen. Nach dem ich mit den ersten beiden ebenfalls herzlich gelacht habe, habe ich dann einen echten Schuhmacher gefunden in der Innenstadt. Kein Weichei wie Mr. Minit und co. und er braucht nur 3h. Perfekt. Nur wie komm ich dahin. Zu Fuss sind das ungefähr 5km. Auto hab ich keins. Ich kauf ein Fahrrad. Das ist die Lösung - oder auch nicht. 600 Euro sind dann doch zuviel. Aber ich brauchs und vor allem jetzt.

14:00
Ich sitze im Bus und mach das jetzt, ich lass die Springer neu besohlen und für das Größenproblem finde ich auch eine Lösung. Zur Not stopf ich Sie mit Zeitungspapier aus. An dieser Stelle sei einmal angemerkt, das es eine Wohltat ist mit einem Meister seines Faches zu reden. Der Schuhmacher sagte mir eine Besohlung in 2h zu und erklärte mir das in solchen Schuhen Einlagen reingehörten. Damit sei das Größenproblem dahin. Da sich 2h in der stadt überbrücken lassen, habe ich mich in ein Kaffe nach draußen in die nicht vorhandene Sonne gesetzt. Angezogen hatte ich ein T-Shirt und die zu kleine Jacke aus den Real die ich heute morgen kaufte. Sozusagen war ich jetzt winter und Pyrenänfest gekleidet. Schließlich hatte es in Darmstadt ebenfalls stolze 11 Grad und Wolken um mich auf das bevorstehende einzustimmen. An dieser Stelle sei gesagt - Danke Darmstadt. Nach 2h war ich völlig durchgefroren, was meine gepackten Rucksack inkl. aller Planungen erneut über den Haufen wirft.
Nach 2 1/2h übergab mir der Schuhmacher dann meine Stiefel mit strahlenden neuen Sohlen. Daraufhin strahlte ich und anschließend der Schuhmacher, als mir die Rechnung überreichte. Danach strahlte dann nur noch der Schuhmacher......

17:00
Katja kommt bald. Wohnung putzen, Schuhe wichsen, Listen machen, Rucksack zum 500en mal umpacken.....Egal....Langsam hab ich keinen Bock mehr. Also noch Schuhe wichsen, nicht putzen - sorry Katja. Und ich putzte die Schuhe - eine halbe Stunde lang bis diese Wasserdicht in einem tief matten schwarz mit meinen Fingern, Händen und Unterarmen um die Wette strahlten. Weil das alles so lustig war, putzte ich dann noch eine halbe Stunde weiter bis der natürlich Farbton von Händen und Armen langsam unter dem strahlenden schwarz hervorkam. Leider fand mein Bad das schwarz so toll das es gleich mitstrahlen wollte und ich im Anschluss meine liebe Not hatte, das Waschbecken davon zu überzeugen, das im weiß doch besser steht.

18:30
Katja kommt. Zum 3x für heute Einkaufen gehen. Wir haben gefühlt die Hälfte vergessen.

20:30 Als wir um halb neuen wieder zu Hause waren, folgten wir der Tradition und packten erst mal die Rucksäcke neu.

22:00 Der Rucksack ist nun zum letzten mal umgepackt und kann mit jetzt endgültig den Buckel runter rutschen. Naja oder idealerweise hängen bleiben wie er ist. Was jetzt noch nicht passt, passt halt nicht.


Warum muss es solche Tage geben ? Warum kann man den letzten Tag vor der Abreise nicht einfach überspringen. Man plant doch Tage vorher schon genug. Einfach Augen zu durchschlafen und dann ist es soweit.

So ich schreib mir jetzt noch die Zugdaten auf, kipp mir einen dicken Whiskey ein und geh ins Bett....

Donnerstag, 29. Mai 2014

Erstes Packen

Was nimmt man am besten alles auf eine Pilgerreise mit ? Am besten gar nichts. Denn alles was man dabei hat, hat Gewicht und muss über etliche km getragen werden. Ganze Bücher wurden mittlerweile darüber geschrieben, was praktisch ist und was nicht. Wenn man allen folgen möchte, sollte man sich am besten gleich einen Packesel anschaffen.
Aber mal im ernst. Einen Rucksack, paar Klamotten zum wechseln und ein Schlafsack reicht. Denkste. Neben der Kleidung gibt es noch tausend Kleinigkeiten.Wer kennt ihn nicht den Kulturbeutel der alleine schon 3 kg wiegt, von Wäsche waschen Medikamenten, tausenden Dinge die einen auf alle möglichen Kleinigkeiten vorbereiten mal ganz abgesehen. Essen will man ja auch was, das muss auch zubereitet werden, wie trockne ich Wäsche, oder wo verstau ich den Arztkoffer für ganzen Wehwehchen unterwegs...... Fragen über Fragen.


Im Grunde ist es ganz einfach. Je weniger Gepäck, desto weniger Gewicht, desto leichter die Tour. Einmal ganz davon abgesehen das es eine Höchstgrenze von 15 Kg gibt, die uns Ryanair vorschreibt. Als Mann ist das selbstverständlich kein Problem. Liebe Katja............

Rechnen wir doch einmal : Rucksack mit Schlafsack 4,5kg, Ersatzschuhe 0,6 kg, 2 Liter Wasser 2 kg, Tisch ....... macht nach Adam Riese viel zu viel, egal wie wenig es wiegt.

Kommen wir zur Kleidung. Spanien, Juni - fast Hochsommer. Jeder halbwegs normale Europäer denkt da gleich an Sonne und Sonnenbrände, kurze Hosen, Badelatschen und so weiter. Also schnell eine kurze Hose drei T-Shirts, 3 Sätze Unterwäsche geschnappt - mehr als bei einem Strand Besuch braucht man da auch nicht. Und Sand soll es ja im mediterranen Wüstenklima Spaniens angeblich auch geben, da es dort kaum regnet im Sommer.

Offenbar hat aber leider jemand vergessen dem spanischen Wetteramt mitzuteilen, was der gemeine Durchschnittseuropäer so über das Spanische Wetter im Juni denkt. Das zeigt nämlich gerade was es von Sommer, Sonne, Sand hält und holt einen in die Realität zurück. Und in der starten wir mitten in den Bergen, bzw. müssen diese überqueren. Wenn man sich mit den Pyrenän ein wenig beschäftigt, findet man heraus das dieser 450km lange Gebirgskamm mit rund 3500m Höhe nicht nur dünne Luft zu bieten hat, sondern auch ähnlich unbeständiges Wetter wie die Alpen.

Als ich gestern Abend die Wetterprognose von St. Jean Piet de Port studierte war klar : Morgens, Mittags, Abends , Nacht - Regen, Gewitter, Gewitter, Regen
Aber wie Vorhersagen nun mal so sind, kann es schließlich nur besser werden. Und es wird tatsächlich besser. Wir konnten uns steigern auf Regen, Regen, Regen, Regen.




Glücklicherweise passen die Temperaturen zu den üblichen Vorstellungen über Spanien. Allerdings frage ich mich gerade ob meine ursprüngliche Kleiderwahl den brütenden 11 Grad Höchsttemperatur angemessen ist. Irgendwie scheinen die Temperaturen der stetig steigenden Regenwahrscheinlichkeit zu trotzen und als Ausgleich täglich mehr zu fallen.....


Mittwoch, 28. Mai 2014

Vorbereitung(en)

Wie bereitet man sich auf eine solche Reise vor ? Am besten gar nicht, wie ich feststellen durfte.
Idealerweise nimmt man vorher noch ein paar Kilo ab um Gewicht zu sparen, beginnt monatelang vorher mit einem intensiven Sportprogramm und geht topfit und hochgerüstet in das Abenteuer.
Naja - soviel zur Theorie. Das intensive Sportprogramm wurde auch intensiv geplant. Leider aber auch genauso intensiv vernachlässigt. Dazu kommt das eine Schleimbeutelentzündung in der Schulter viele sportliche Aktivitäten bereits nach kurzer Zeit wieder beenden lies. Blieb also nur ab und an eine Runde im Wald joggen gehen. Leider war das Wetter nicht so auf meiner Seite. Unter der Woche abends nach der Arbeit fehlte die Muße und am Wochenende war es meist schmuddelig und kalt oder schwül und heiß. Wenn man dann doch mal den inneren Schweinehund besiegte, konnte man meist nur noch feststelle das es mit der Kondition stetig bergab geht. Als Ausgleich geht es dafür dann aber  mit dem Gewicht stetig bergauf.

Aber wer lässt sich davon schon unterkriegen. Je näher der Tag rückt desto großer der Bammel und damit die Motivation doch was zu tun. So kann ich nun 3 Tage vor Abreise sagen : "Den ganzen Trottel die da meilenweit durch Spanien latschen um sich Blasen zu laufen, bin ich deutlich voraus".
In weiser Voraussicht hab ich mir meine erste Blase nämlich schon heute gelaufen. So kann ich mir die Jammerei sparen, mir eben diese unterwegs auf dem camino einzufangen. Ich starte bereits mit Blasen. Und in guter Solidarität zu meinem Fuss macht sich auch gleich meine Schulter bemerkbar, die mir mal wieder unmissverständlich beibringt das Sie noch lange nicht geheilt ist.
So langsam bezweifele ich das meine ach so teuren Trekkingschuhe - addidas übrigens - wirklich so gut sind.

Im Prinzip ist die ganze Ausrüstung eigentlich schon zusammen, geplant und getestet. Ein neuer Rucksack, neue Schuhe, neuer Mut, neue Socken, neues Handtuch und und und...

Theoretisch kann kaum noch was schiefgehen......

Wie jeder gute Pilger hab ich natürlich auch alles brav vorher getestet.


Die größte Steigung mit unglaublichen 28m Höhenunterschied. Fast wie auf dem camino.


Der neue Rucksack war Klasse und nach 2h und 10 km durch den ebenerdigen Darmstädter Stadtwald war ich wieder zu Hause. Gott haben mir die Socken gequalmt. Interessanterweise waren die 15 vollen Wasserflaschen mit denen ich den Rucksack beschwert habe nicht so dramatisch wie ich dachte. Dafür musste ich aber feststellen, das Sportsocken für sowas völlig ungeeignet sind.

Bei der Tour kam mir auch die Idee zu diesem Blog. Warum ich das tue ? Weil schon immer einmal so was machen wollte und ich finde das sich sowas perfekt verbinden lässt - so denn die Technik mitspielt, die Handyakkus, der spanische mobile Internetzugang ..... irgendwie bin ich selbst gespannt ob ich von unterwegs, nur mit meinem Handy bewaffnet, diesen Bericht halbwegs vernünftig weiterführen kann. Wir werden sehen.

Als Halbinvalide kurz vorm Start ist das im Moment eh mein kleinsten Problem...........


Dienstag, 27. Mai 2014

Die Planungen

Santiago de Compostela. Das Ziel eines jeden, der den Jakobsweg bereisen möchte. Laut Regelwerk der Kirche gilt jeder reisende als Pilger, der die letzten 100 km zu Fuss nach Santiago zurücklegt. Passt doch. 2 Wochen Pilgern habe ich geplant, was rund 200-300 km an Strecke bedeutet die man absolvieren kann. Ebenes Gelände, gute Laufwege und eine Urkunde als Belohnung. Alles easy going und perfekt.

Leider lass ich plötzlich etwas von einem Jakobusfest welches am 14. stattfinden solle. Auch wurde gewarnt das zu dieser Zeit die Strecke völlig überlaufen sei und man in den refugios keine Unterkünfte mehr bekommt. Das war dann wohl doch nicht mehr so ganz perfekt.Der Gedanke an eine Menschen überlaufene Route und ewiges Gedränge bei den Unterkünften passte dann plötzlich gar nicht mehr zu meinem romantischen Bild von einer gemütlichen Spanien Durchquerung. Aber als cleveres Kerlchen erinnerte ich mich daran, das unser Freund Herr Kerkeling schließlich auch irgendwo in Frankreich gestartet ist. Und wenn der das geschafft hat.......
Außerdem machen das schließlich viele, das Sie die ganze Reise in 2 Teile splitten. Die perfekte Lösung war gefunden. Wir starten einfach in St Jean de Port / Frankreich und brechen nach Adam Riese irgendwo rund um Burgos / Spanien ab. Den 2ten Teil der Reise kann man auch ein ander mal in seinem Leben vollenden, wenn weniger trouble auf der Strecke ist..

Leider stellte sich die An und Abreise als alles andere als einfach heraus. Nach ewigen suchen und probieren war eine finanzierbare Lösung dann schließlich doch gefunden.

Abreise am Samstag den 31.05.2014 um 06:05 am Hauptbahnhof Darmstadt. Von hier gehts mit der S - Bahn nach Frankfurt Hbf und weiter mit dem TGW nach Paris Ost. Von Paris Ost gehts dann mit der Metro Linie 4 weiter nach Paris Montparnasse. Von dort wieder mit dem TGW nach Bayonne und von Bayonne mit der Buzmmelbahn nach St. Jean de Port. Ankunft 19:31. Easy, oder ?

Die Rückreise treten wir - so Gott und und die Blasenpflaster mitspielen - am Samstag den 14.06 per Flugzeug von Santander nach Frankfurt Hahn an. Ankunft in Hahn gegen 23:00. Kompliziert, oder ?

Und es wurde kompliziert. Die Bahntickets waren binnen kürzester Zeit alle gebucht, bezahlt und gedruckt.
Nicht so die Flugtickets. Wer je bei Ryainar gebucht hat kennt das vielleicht. Erst kommt keine Buchungsbestätigung. Tage später bucht man dann halt nochmal und hat plötzlich 2 Buchungen. Bezahlung per Kreditkarte geht nur bei jedem 5ten Versuch. Eine Hotline gibt es nur als 0900er Nummern und damit man auch einen Menschen ans Telefon bekommt, noch eine ganz besonders teuere Premium 0900'er Nummer (als wenn 49 Cent / Minute nicht schon Premiumwürdig wären). Weil das ganze so lustig ist, muss man Online einchecken um seine Flugtickets zu bekommen. Dumm allerdings wenn das nur ab einer Woche vor Abflug geht - also genau während wir durch Spanien humpeln. Da aber Ryanair nicht doof ist , hat man die Möglichkeit Sitzplätze zu reservieren - natürlich kostenpflichtig - um so schon vorher einzuchecken zu können. Dumm nur das deren Buchungssystem mal wieder keine Zahlung per Kreditkarte akzeptiert. Ein Schelm wer nun denkt es läge an der Visakarte. Die alternativ angebotene Kontoabbuchung geht natürlich genauso wenig......

Nachdem nun alles gebucht und fertig war - vom Onlinecheck in by Ryanair mal abgesehen - habe ich mir die Route dann doch noch einmal genauer unter die Lupe genommen und direkt bei der ersten Passagen an meiner geistigen Zurechnungsfähigkeit gezweifelt. Die ersten 150 km sind eine Pyrenäen Überquerung zu Fuss. Die erste Etappe startet in St. Jean de Port mit einer kleinen Steigung, welche dann leicht anzieht........4h lang. Insgesamt 27km mit 1250m Höhenunterschied und keine Zuflucht dazwischen. Wahnsinn.
Aber dafür entkomme ich schließlich dem Rummel um dieses Jakobsfest. Dachte ich. Als ich mich über dieses blöde Fest näher Informiert habe, das mir meinen gemütlichen Flachlandspaziergang verdorben hatte,war das entsetzen groß. Das Fest findet nicht am 14 statt sondern am 24ten. Und auch nicht im Juni sondern im Juli. Jeder kann sich doch mal verlesen, aber gleich so........

Größenwahn gepaart mit Blindheit - was soll da noch auf der Reise schiefgehen ^^